Gemeinderatssitzung 13.08.2026
Veröffentlicht von NBK - TEAM in Gemeinderatssitzung · Freitag 14 Aug 2026 · 4 Minuten
Tags: Gemeinderatssitzung, 13.08.2026
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Kommentar
zur GR-Sitzung vom 13.08.26
4
Punkte Gemeinderatssitzung, wo die NBK schwerwiegende Folgen für die finanziell
angeschlagene Gemeinde befürchtet.
Zur
Einleitung des ersten Punktes der Sondersitzung versucht Bürgermeister
Hilligsmann, die Diskussionen um dieses fragwürdige 24-Millionen-Projekt
einzudämmen.
Dies
durfte die NBK nicht davon abhalten, noch einmal ausführlich ihre Position und
somit die Ablehnung der Punkte zu begründen.
Die
NBK machte ebenfalls noch einmal deutlich, dass sie das betreute Wohnen
prinzipiell begrüßt, sie jedoch den Standort mit den aufwendigen Folgen seit
Jahren ablehnt.
In
der Tat ist dieses abschließende Dokument, durch das Limitieren des Ausgleichs
bei Defiziten durch die Gemeinde auf 98.000 € eine Verbesserung. Die NBK
bezweifelt jedoch, dass es bei dieser Limitierung bleiben wird.
Hier
wird nun bewusst oder unbewusst nicht erwähnt, dass lediglich ein zu finanzierender
Restbetrag von 7,5 Millionen Euro, der von der V.o.G Kathleos (Betreiber
der Seniorenheime) zu tragen ist, für den unsere Gemeinde die Garantie
übernommen hat, noch einmal rund 5,5 Millionen durch die Gemeinde allein
aufzuwenden sind. Dies für 18 % des Anteils des Projektes.
Bis
zum heutigen Tage kann niemand den Vorwurf der NBK widerlegen, dass diese 790 m²
große Fläche als nutzungslose Investition vorerst brachliegen wird.
Dieser
Unfug wird den Steuerzahler je nach Zinsentwicklung und baulichen
Überraschungen jährlich zwischen 300.000 € und 400.000 € belasten.
Dies
in einer Zeit, in der an Blumen gespart wird, die Vereine die Leistung der
Gemeinde zahlen müssen und eine Steuer auf energieineffiziente Mietwohnungen
erhoben wird, um nur Einiges zu nennen.
Auch
der Vorwurf von Louis Goebbels, dass die vom Bürgermeister in der Presse
angekündigte Entschädigung an das Bauunternehmen von drei Millionen Euro bei
Aufgabe des Projektes nicht konkret belegen kann, widersprach Daniel
Hilligsmann nicht.
Ebenfalls
die von NBK-Gemeinderatsmitglied Rudolf Schmitz, Bauunternehmer im Ruhestand,
vorgetragene Vergleichskalkulation, blieb ohne Widerspruch im Raum stehen.
Er
verdeutlichte in seiner Kalkulation, dass ein Vierfassaden-Einfamilienhaus mit
den höchsten energetischen Ansprüchen einen Quadratmeterpreis von 3.800 € zu
Buche schlägt.
Rein
kalkulatorisch liegen wir zurzeit für das betreute Wohnen bei einem
Quadratmeterpreis von sage und schreibe 10.800 €.
Wer
würde für den Erwerb einer 50-m²-Wohnung 540.000 € in Kelmis zahlen?
Hiermit
werden völlig überhöhte Baukosten verdeutlicht.
Auch
dem Vorwurf, dass die Kalkulationen der V.o.G Katleos, die ab 2031 Gewinne
vorhersagen, dem Gemeinderat auf Wunsch der NBK vorgelegt wurden, völlig
unvollständig sind und somit keine Gewinne belegen, konnte nicht widersprochen
werden.
Eine
Intervention kam von der CSP, die selbstverständlich endlich den Baubeginn des
CSP/SP‑Projektes begrüßt. Hier
vervollständigt die NBK: Koste es, was es wolle!
Lediglich
die SP‑Vertreter, die während der
Redebeiträge ihr üblicherweise abwertendes Verhalten uns gegenüber zum Ausdruck
bringen, warfen der NBK vor, ihre Standpunkte lediglich vor der Kamera
vorzutragen. Die Kameras wurden unter der SP/CSP-Verantwortung eingeführt,
die auch das ständige Verdrehen der Augen der beiden Herren neben den Plätzen
der NBK übertragen. Wir wagen zu bezweifeln, dass diese Leute sich mit der
Materie beschäftigt haben, sonst wären sie in der Lage, qualifiziertere
Argumente vorzutragen.
Louis
Goebbels machte zum Schluss einen öffentlichen Aufruf an die Nachbargemeinden,
die allesamt berechtigt sind, das Wohnheim zu nutzen, sich an den Kosten zu
beteiligen.
Ständig
versuchte der Bürgermeister zu suggerieren, dass die NBK etwas nicht verstanden
hätte.
Dass
laut seiner Aussage die anderen einbezogenen Gemeinden selbstverständlich mitverantwortlich
für die finanziellen Folgen sind, steht weder im Memorandum of Understanding
noch in dem in der Sitzung vervollständigten Vertrag.
Die
NBK lehnte mit gutem Gewissen und der Sorge, dem Steuerzahler weitere Kosten
aufzubürden, alle projektbezogenen Punkte leider als die einzige Fraktion ab.
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