Gemeinderatssitzung 27.08.2026
Veröffentlicht von NBK - TEAM in Gemeinderatssitzung · Freitag 28 Aug 2026 · 4 Minuten
Kommentar
zur GR-Sitzung vom 27.08.26
11
Punkte mit Routineangelegenheiten säumten die Tagesordnung.
Die
CSP‑Fraktion versuchte, sich über
die Geschäftsordnung hinwegzusetzen.
Schon
vor der Gemeinderatssitzung ließ die CSP-Fraktion dem gesamten Gemeinderat
einen Zusatzpunkt in Dringlichkeit zukommen, der sich mit der Verkehrssituation
an der Baustelle „Betreutes Wohnen“ befasste.
Hier
verwechselten die Antragsteller einen Artikel der Geschäftsordnung, der lediglich
dem Gemeindekollegium erlaubt, einen Punkt in Dringlichkeit mit einer
Zweidrittelmehrheit kurz vor der Sitzung zuzulassen.
Berechtigterweise
ließ der Vorsitzende diesen Punkt nicht zu.
Der
Tagesordnungspunkt „Fragen an das Gemeindekollegium“ wurde von der CSP dominiert,
da die NBK augenblicklich keinen Anlass zur Befragung sah.
Hier
wurde von Ratsmitglied Serge Emontspohl die berechtigte Frage bezüglich einer
Feier zum 210-jährigen Jahrestag der durch den Wiener Kongress vereinbarten
Neutralität unserer Gemeinde gestellt.
Das
Ratsmitglied bemängelte den Anlass, da ein 10‑jähriger Abstand für
Jubelfeierlichkeiten unüblich sei, am selben Tag eine Jubelfeier des
Karnevalskomitees stattfinde und die Gemeindekasse es eigentlich nicht zulasse.
Bürgermeister
Hilligsmann konterte in seinem vorbereiteten Text mit einer Retourkutsche und
wies den Fragesteller auf seine Frage der Vergangenheit hin: „Die Gemeinde
versinke im Dornröschenschlaf.“ Über den Stil dieser Antwort kann man streiten.
Er
hob im Anschluss die Wichtigkeit und den ehrenwerten Anlass unserer stolzen Geschichte
als Argument hervor.
Wenn
nun sämtliche Jubelfeiern im 10‑Jahres-Rhythmus
stattfinden, dürfte das Dornröschenproblem bald gelöst sein!
Die
CSP‑Mandatsträgerin
Iris Lampertz bemängelte darüber hinaus den Unkrautwuchs auf dem Friedhof,
insbesondere in Hergenrath. Nachdem der zuständige Schöffe die Frage
beantwortet hatte, meldete sich Ex-ECOLO und heutiger ELAN-Bestandteil Rainer
Hintemann zu Wort und bezeichnete die CSP als „Unkrautfraktion“.
Weiter
hinterfragte die CSP den Stand der Dinge bei der Ausbesserung des Verbindungsweges
zwischen dem Seniorenheim Leoni und dem Kirchplatz bzw. dem zukünftigen „Betreuten
Wohnen“. Schöffe Pascal Kreusen erläuterte, dass dies im Augenblick nicht
realisierbar sei.
Die NBK ist der Auffassung, dass es nicht die Aufgabe der Gemeinde ist, diese kostspielige Investition zu tätigen, da der Betreiber beider Häuser die V.o.G Kathleos ist.
Die NBK ist der Auffassung, dass es nicht die Aufgabe der Gemeinde ist, diese kostspielige Investition zu tätigen, da der Betreiber beider Häuser die V.o.G Kathleos ist.
Ferner
wurde das dafür erforderliche Grundstück, das zu erwerben ist, zurzeit von Luc
Frank als Kommissar des Immobilienerwerbskomitees von ursprünglich 40 € auf 240
€ pro m² geschätzt.
Nachdem
die Routineangelegenheiten zügig abgearbeitet waren, gab es noch einen
Zusatzpunkt, der eine Abtretung von Gemeindegrund im Kontext der Errichtung des
„Betreuten Wohnens“ vorsah.
Den
Punkt lehnte die NBK, wie alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem „Betreuten
Wohnen“, ab. Die Begründung dafür führten wir an dieser Stelle dutzende Male an.
Auch
CSP-Ratsmitglied Damir Lübke ergriff das Wort und nahm den Inhalt des zuvor
angelehnten Dinglichkeitspunktes auf und kritisierte die durch den Baubetrieb
entstandene Verkehrssituation und die Gefährdung der Verkehrsteilnehmenden.
Diese
Ausführung hatte rein gar nichts mit der Grundstückabtretung zu tun und stellte
eine klare Missachtung der Geschäftsordnung dar.
Da
Bürgermeister Hilligsmann dieser Vorgehensweise zunächst nicht Einhalt gebot,
griff das NBK-Ratsmitglied Louis Goebbels das Wort und stellte klar, dass diese
Vorgehensweise inakzeptabel sei und man versuche, den abgelehnten
Tagesordnungspunkt trotzdem vorzutragen.
Er
wies weiter darauf hin, dass die CSP gemeinsam mit der SP dieses Projekt
vorangetrieben hat und nun die Folgen, worauf die NBK seit Jahren hinweist,
kritisiert.
Jetzt
ergriff auch der Bürgermeister das Wort und erklärte, dass er dieses Mal mit
dem Einwand der NBK einverstanden sei.
Ratsherr
Lübke versuchte dennoch, erneut den Inhalt der Intervention vorzutragen, was
der Vorsitzende berechtigterweise rigoros abbrach.
Es
sei auch in diesem Zusammenhang erwähnt, dass bei der Vorstellung der Planung
zur Verkehrsführung während der Bauarbeiten im Seniorenheim Leoni ein einziges
Mitglied der CSP teilgenommen hat, während die NBK mit dem gesamten Vorstand
dort vertreten war und die Situation vor Ort schon kritisch hinterfragt hatte.
Die
NBK stellte an diesem Abend umfangreiche technische Fragen zu dem Projekt!
Von
der CSP war an diesem Abend nichts zu hören.
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