Gemeinderatssitzung 30.09.2026
Veröffentlicht von NBK - TEAM in Gemeinderatssitzung · Samstag 03 Okt 2026 · 4 Minuten
Tags: Gemeinderatssitzung, 30.09.2026
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Kommentar zur GR-Sitzung vom 30.09.26
Die Verursacher von Missständen machten sich in dieser Gemeinderatssitzung zu Opfern von übergeordneten Entscheidungen.
Sport
Allen voran, trägt der seit acht Jahren amtierende Sportschöffe Björn Klingenberg die Hauptschuld, dass der ältere Bereich der Kelmiser Sportstätte sich heute in einem desolaten Zustand befindet.
Er nutzt die Gelegenheit zu einer Frage der NBK-Fraktion und einer weiteren Frage der CSP, bezüglich dringender Investitionen im Sportzentrum, um sich wieder als toller Retter der Situation ins rechte Licht zu rücken.
Man könnte es verbales Selfie nennen, indem er schon die dringenden Investitionen bei der DG eingereicht hat. Allerdings erneut an dem Verwaltungsrat der AGR vorbei.
Die Schuld, dass es so weit gekommen ist, schiebt er dann wiederum gerne auf die anderen.
Dieses Mal auf die DG, die angeblich nicht ihr Wort gehalten hat, am Dörnchen gemeinsam einen Sportkomplex zu bauen.
Obwohl 2018 die Zusage der DG auf dem Tisch lag, das alte Schwimmbad in Trainingsräume umzubauen, und das Geld schon auf dem Gemeindekonto lag, landete bei der CSP/SP-Mehrheit alles im Papierkorb.
Nachdem gerade erst das neue Schwimmbad in Betrieb war, verkündete Klinkenberg damals im Gemeinderat, dass er aus dem Sportkomplex in der Patronagestraße Wohnungen machen wolle.
Diese Ankündigung hielt er acht Jahre hoch und ließ mit seinem gemeinsam zuständigen CSP‑Partner, Mirko Bream, alles verkommen.
Offensichtlich ahnungslos stellt die CSP‑Wortführerin, Iris Lampertz, ebenfalls die Frage nach den notwendigen Investitionen, obwohl sie Schöffin der CSP/SP‑Koalition war und alles mit abgestimmt hat.
Kanalarbeiten
Es folgen in der Fragestunde weitere vergessene Sünden von gestern.
Wiederum von der CSP, deren Protagonisten ihr eigenes Verfehlen der Vergangenheit und Vorgehen von Bürgermeister Luc Frank entweder nicht wahrgenommen oder es einfach abgenickt haben.
Die teils aus Ziegelstein gemauerten Kanalisationen der Bahnhofstraße und die desolate Straßeninfrastruktur, streckenweise ohne Bürgersteige, liegen brach, weil die CSP‑/SP‑Mehrheit beschlossen hatte, einer anderen Straße den Vorzug zu geben.
Herr Frank hatte den Kanal und die Straßensanierung in der Parkstraße, wo er selbst wohnt, 2023 im Gemeindehaushalt eingetragen. Diese Straßensanierung stand im Gegensatz zu der Bahnhofstraße 2018 nicht auf der Prioritätenliste der bezuschussenden Behörde.
Nachdem Louis Goebbels die Fragestellerin auf die Fakten hingewiesen hatte, bestand ihre Antwort lediglich aus einem verständnislosen Kopfschütteln.
Es ist nicht nachzuvollziehen, dass immer wieder Fragen im Gemeinderat von den eigentlichen Verursachern der Probleme gestellt werden.
Bürgermeister Daniel Hilligsmann hält sich bei diesen Debatten reserviert und überlässt der NBK die Richtigstellung der Sachverhalte.
So bleiben in der Zukunft bestimmte Koalitionsvarianten offen.
Die Belange der Bürger bleiben dabei oft auf der Strecke!
Weitere Fragen
NBK‑Mitglied Rudolf Schmitz wollte wissen, wie mit der illegalen Fällung der Bäume am Casino Weiher umgegangen wird.
Der zuständige Schöffe Raymond Lennaerts, wies darauf hin, dass eine Akte diesbezüglich geöffnet wurde und wir auf dem Laufenden gehalten werden.
In einer weiteren Frage bemängelt Louis Goebbels die Tatsache, dass das Gemeindekollegium eine von den Nordgemeinden erstellte Position zu dem von der DG erstellten Papier mit dem Titel „Aktionsplan Wohnen 2026–2034“ lediglich zur Kenntnis genommen hat.
Gerade in unserer Gemeinde, wo die Kosten für das Wohnen drastisch gestiegen sind, dürfen solche Dokumente nicht an dem Gemeinderat vorbei entschieden werden.
Weitere Tagesordnungspunkte:
Schuld
Neben einigen routinemäßigen Beschlüssen in Bezug auf das Tagesgeschäft, lagen dem Gemeinderat Anleihen in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro zur Bestätigung vor.
Hier schloss die NBK, Anleihen in Höhe von 2.930.000 € für das „Betreute Wohnen“ aus, da die NBK weiterhin überzeugt ist, dass dieses Projekt die finanzielle Lage der Gemeinde weiter verschlechtern wird.
Die NBK spricht sich seit Jahren gegen den Standort des Projektes aus!
Neue Büromöbel für die Verwaltung sollen mit einer Anleihe von 84.000 € finanziert werden.
Auch dieser Anleihe stimmt die NBK, wiederum als einzige Fraktion, nicht zu.
Nicht akzeptabel ist, dass beim Bürger gespart wird, neue Steuern eingeführt und die Verwaltung mit neuen Möbeln bestückt wird.
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